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MITTELMEERKREUZFAHRT:

Kreuzfahrtgebiet: Mittelmeer   östliches Mittelmeer   Griechische Inseln

Kreuzfahrthafen: Rhodos

Legenden und Mythen ranken sich um die Geschichte von Rhodos, eine der wichtigsten Inseln des Mittelmeers, die viertgrößte des griechischen Archipels und die bedeutendste hinsichtlich der Ausdehnung und Einwohner von Dodekanes. In der griechischen Mythologie war die Küste das Hochzeitsgeschenk des Gottes Helios an die Menschheit. Helios war in die Nymphe Roda verliebt, der er die Insel und deren Schönheit widmete.
Die Griechen hätten wohl kaum kreativer die unglaubliche Schönheit und Fülle der Natur dieser Insel interpretieren können, deren Strände und Küste im Schutz von drei Felsmassiven liegen und somit ein sehr mildes und stets winddurchflutetes Klima besitzen.

Die üppigen Wälder und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit sorgen für die enorme Fruchtbarkeit besonders des Nordens der Insel. In Wirklichkeit gibt es auch eine weniger mythische Erklärung für die Bedeutung dieser Insel. Während der griechischen Antike stand sie Athen wegen ihrer strategisch wichtigen Lage in nichts nach. Aus dieser Zeit stammt auch die Errichtung ihres berühmten Machtsymbols, des Kolosses von Rhodos, einer 35 Meter hohen Bronzestatue, die auf einem Steinfundament von 10 Meter Höhe stand und sich an der Hafeneinfahrt befand.
In dieser Epoche lebten in Rhodos nicht weniger als 80.000 Menschen. Die Insel war berühmt für ihre Schule der Kunst, Philosophie und Rhetorik. Durch ein schreckliches Erdbeben verwüstet waren die Überreste des Kolosses für mehr als 1000 Jahre sich selbst überlassen, bevor sie von den Arabern aufgesammelt, eingeschmolzen und verkauft wurden. Mit dieser Episode wurde auch das Ende der Blütezeit Rhodos eingeleitet, das einen dramatischen Schluß durch die Einfälle der Türken und Araber fand. Ab 1300 waren es die Malteser Kreuzritter, die für zwei Jahrhunderte die Insel besetzten und sehr viele Kunstwerke errichteten, deren Spuren noch heute sichtbar sind. Auf die Kreuzritter folgte eine lange, düstere türkische Herrschaft, die erst in jüngerer Vergangenheit von den Italienern abgelöst wurde, die hier bis kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs blieben und die wichtigsten Straßenverbindungen zwischen den Städten errichteten. Seit 1948 gehört Rhodos zu Griechenland.

Noch heute ist die Stadt zweigeteilt. Der Norden ist modern und ausgerichtet auf die neuen Touristenstrukturen. Im Süden hingegen sind die mittelalterlichen Ursprünge immer noch klar zu erkennen. Der mittelalterliche Stadtkern wird von einer vier Kilometer langen Stadtmauer umgeben. In ihrem Inneren befinden sich das Hospital der Kreuzritter, in dem heute das Archäologische Museum untergebracht ist und vor allem auf der Insel gefundene Exponate aus archaischer und hellenistischer Zeit aufbewahrt.
Ganz in der Nähe des Museums befindet sich die Residenz der sieben Sprachen und der Großen Meister. Sie ist eine Imitation der Papstresidenz in Avignon, die von den Türken zerstört und von den Italienern wiederaufgebaut wurde. Lindos, etwa 50 Kilometer von Rhodos entfernt, ist der schönste Ort der Insel mit seinen engen Straßen und den weißen Häusern, von denen die meisten die Außenverzierungen bewahrt haben, die auf das 15. Jahrhundert zurückgehen. Die Stadt wird von der Akropolis beherrscht, die auf einem aufragenden Felsen errichtet wurde. Hier befinden sich die Überreste des Sanktuariums und Tempels der Athene, des Tempels des Dionysos und der Arkaden der Propylen.

Bei folgenden Seereisen kann dieser Hafen als Anlaufstation enthalten sein:

*auf die Kreuzfahrtpassage außer Costa und Aida Kreuzfahrten